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Vogelburg

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Vogelburg Weilrod

Im September 2013 besuchten wir die Vogelburg Weilrod, eine Papageien-Auffangstation im Hochtaunus, um uns einen eigenen Eindruck von der Anlage und den dort untergebrachten Vögeln zu machen.

Die Anlage dient, wie gesagt, als Auffangstation für Papageien, die von ihren Haltern abgegeben wurden und als Parkanlage, die viele Besucher anzieht. Sie ist größtenteils aus aufgeschichteten Natursteinen errichtet und weist viele Säulen und grottenähnliche Behausungen für die Papageien auf. Optisch und von der Archtektur her auf jeden Fall außergewöhnlich und sehenswert. Aber wir waren ja in erster Linie gekommen, um die Vögel zu sehen, wie sie untergebracht sind, wie sie dort leben, in welchem Zustand sie sind, usw.

Zunächst ein paar Fotos von der Anlage:

Vogelburg Vogelburg Vogelburg Vogelburg
Hier sind die gemauerten Anlagenteile und Außenvolieren zu sehen.
Die Vögel haben Zugang zu den Volieren und Innenräumen.
Die auf der rechten Seite des Ganges liegenden Vogelbehausungen sind trotz elektrischer Beleuchtung sehr dunkel.

Die gesamte Anlage einschließlich der Volieren machte einen sauberen und gepflegten Eindruck. Alle Volieren waren mit Naturästen ausgestattet, die Futter- und Wassernäpfe waren so angeordnet, dass die Vögel sie nicht verschmutzen konnten. Das Futter selbst war eher grenzwertig, es bestand aus Sonnenblumenkernen. Ein großer Teil der Vögel hatte Zugang zu Außenvolieren und weitere Außenvolieren waren im Bau. Neuere Volieren hatten sogar Edelstahlgitter und Plexiglas-Klappen vor den Gitterfenstern der Innenbereiche, die geschlossen werden konnten. Die Volieren der kleinen Agaporniden und Wellensittiche waren durch ein zusätzliches Netz vor dem Anflug von Greifvögeln gesichert. Als wir da waren, wurden gerade große Äste eines Baumes zerlegt und die Vögel erhielten frische Zweige mit Blättern, wie auf den Fotos weiter unten zu sehen ist.

Die Vögel waren in der Regel in Gruppen untergebracht, die oftmals auch artübergreifend zusammengesetzt waren. Keiner musste alleine sitzen und die Vögel konnten miteinander interagieren, was sie auch fleißig und friedlich taten. Die meisten Tiere sahen gut im Gefieder aus, natürlich gab es auch solche, die rupften - sicherlich ein Erbe aus ihrer Vergangenheit.

Insgesamt hatten wir einen positiven Eindruck, wobei es ganz sicher noch vieles zu verbessern gibt. Aber sie arbeiten daran. Man darf auch nicht vergessen, dass es eine Auffangstation ist und kein Vogelpark, der sich seine Vögel aussuchen kann. Die große Anzahl an Graupapageien und Amazonen hat uns erstaunt. Dies müsste bestimmt nicht so sein, wenn sich die Menschen über die Bedürfnisse der Vögel, den richtigen Umgang mit ihnen, den Schmutz und Lärm, der von ihnen ausgeht, vor der Anschaffung besser informieren würden.

Vogelburg Vogelburg Vogelburg Hier werden frische Zweige zurechtgemacht und auf die Volieren verteilt.
Vogelburg Vogelburg Vogelburg Überall Naturäste, die an Edelstahlseilen aufgehängt sind, an denen man prima hochklettern und herunterrutschen kann.
Vogelburg Vogelburg Vogelburg Vogelburg
Agaporniden-Voliere mit dem davor angebrachten Sicherungsnetz gegen Greifvögel Viel Platz zum Klettern, fliegen oder um ein ruhiges Plätzchen für den Mittagsschlaf zu finden
Vogelburg Vogelburg Vogelburg Vogelburg
Vogelburg Vogelburg Vogelburg Vogelburg
Vogelburg Vogelburg Vogelburg Vogelburg
Vogelburg Vogelburg Vogelburg Die Aras näherten sich, der Graue blieb einfach sitzen, die Aras gingen zurück. Sie regelten das ganz friedlich.
Lässt du uns durch? Ich sitze hier gerade so gemütlich Na gut... bleib sitzen.  
Vogelburg Vogelburg Vogelburg Vogelburg
Vogelburg Vogelburg Auch hier eine interessante Körpersprache zwischen dem Paar und dem dritten Vogel, die man aus menschlicher Sicht so kommentieren könnte:
"Was guckst du?"
"Mach ich ja gar nicht!" (Schnell am Kopf kratzen)
"Okay, kannst sitzen bleiben"
Zwei Minuten später flog mir einer dieser Aras auf die Schulter. So ganz wohl war mir nicht mit dem fremden Vogel auf der Schulter, denn dort konnte ich ihn nicht beobachten. Als er anfing, nach meiner Kamera zu schielen und meine Jacke näher zu untersuchen, habe ich geschaut, ihn irgendwo abzusetzen, was gar nicht so einfach war.   ;-)

Weitere Informationen über die Vogelburg finden Sie unter www.vogelburg.de